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Samstag, 28. Januar 2017

Safran-Risotto mit Hühnerbrust und Gemüse (Saffron risotto with chicken breast and vegetables)



In den Sommerferien mieteten wir in Den Haag ein Appartement. Es gab eine helle Küche, ein grosses Esszimmer und einen gemütlichen Wohnbereich. Nun konnte man auch einkaufen gehen und selber kochen. Das machte grossen Spass. So konnten wir auch mal unsere Freunde zum Dinner einladen. Dieses einfache Gericht war schnell zubereitet und schmeckte den Gästen sehr gut. Der Abwasch war schnell gemacht und wir machten am Abend noch einen langen Spaziergang am Scheveningen Strand.
Es lohnt sich einen guten und biologischen Risottoreis zu verwenden. Der Geschmack und die Qualität des Reises überzeugen.









Zutaten
für 2 Personen
400   g
Hühnerbrust


2       EL
Butter
1       ST
Zwiebel
1       ST
Knoblauchzehe
1       ST
Paprika, rot


200   g
Risottoreis
2       dl
Hühnerbrühe, warm
200   g
Champignons
5-7    dl
Weisswein
1       TL
Salz
½      TL
Pul Biber


1
Safranbriefchen
100   g
Parmesan









Zubereitung
Die Hühnerbrust waschen und in kleine Streifen schneiden.

Zwiebel, Knoblauch und Paprika klein schneiden.

In einer Pfanne die Butter erhitzen und das Gemüse anbraten.

Den Reis dazu geben, mit der warmen Hühnerbrühe ablöschen und mit Salz und Pul Biber würzen.

Das Hühnerfleisch zum Reis geben und aufkochen.

Die Champignons in Scheiben schneiden und mit dem Reis vermischen. Die Hitze reduzieren und warten, bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat.

Etwas Weisswein zum Reis geben, ständig rühren und wieder warten, bis die Flüssigkeit vom Reis aufgenommen wurde. So weiter machen, bis der Risotto noch leicht bissfest ist. Durch das Rühren und niedrige Garen wird der Risotto besonders cremig.

Zum Schluss den Safran zum Risottogericht geben.

Den Topf von der Hitze nehmen und den Parmesan untermischen.













Donnerstag, 29. Dezember 2016

Überbackener Enteneintopf mit Bulgur (Overturned duckling pot with bulgur)



Nach den Festtagen bleibt oft etwas von den vielen Gerichten übrig. Meine Mutter kocht so, als ob sie die ganze Nachbarschaft zum Weihnachtsessen eingeladen hat. Dieses Jahr begannen wir mit ein paar kleinen Mezze: Fetakäse, Tiropita, russischer Salat, Sarziki, Bohnensalat – nur eine Kleinigkeit. Danach folgte der Hauptgang, der dieses Mal aus Mousaka, Pilaw-Reis mit Rosinen-Kastanien und einer ganzen Ente bestand. Zum Dessert brauchte ich noch einen selbstgebackenen Zimtkuchen mit. Was noch übrig war, hat sie uns in Tupperware mitgegeben. Das machen griechische Mütter halt so. Dagegen kann man nichts machen.
Aus dem restlichen Entenfleisch habe ich einen herrlichen Eintopf mit Gemüsen und Bulgur gemacht.










Zutaten

2       ST
Entenkeulen, gegart
200   g
Entenbrust, gegart
1       dl
Olivenöl
1       ST   
Zwiebel
2       ST
Knoblauchzehen
1       ST
Paprika, grün
250   g
Cherrytomaten
100   g
Kräuterseitling oder andere Pilzsorten
125   g
Erbsen mit Karotten (Dose)
4       ST
Feigen
1       BD
Petersilie, glatt
½      TL
Pul Biber
½      TL
Sumach
½      TL
Koriander, gemahlen
2       TL
Ras el-Hanout Gewürzmischung
1       TL
Salz




1       EL
Butter
200   g
Bulgur
5       dl
Hühnerbouillon, warm
½      TL
Salz
½      TL
Zimtpulver
½      TL
Pfeffer, weiss











Zubereitung
Das Entenfleisch von den Knochen befreien und in kleine Stücke zupfen.

In einem Topf Zwiebel und Knoblauchzehen hacken und in Olivenöl anbraten.

Paprika und Pilze klein schneiden, die Cherrytomaten halbieren und dazu geben.

Die Feigen klein hacken und mit den Erbsen und Karotten aus der Dose hinzufügen.

Das Entenfleisch zur Gemüsemischung geben.

Mit den Kräutern würzen, für ca. 30 Minuten garen und ab und zu rühren.

In einem  zweiten Topf Butter erhitzen und den Bulgur kurz anrösten. Mit Hühnerbouillon ablöschen und würzen. Den Bulgur auf niedriger Hitze für ca. 15 Minuten köcheln, bis das Wasser verdampft ist.

Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.

Zuerst den Bulgur auf dem Boden von einer Auflaufform geben und etwas andrücken.

Den Enteneintopf auf den Bulgur verteilen und für ca. 45 Minuten bei 220 Grad überbacken.


 













Samstag, 12. Dezember 2015

Marinierte Lammkoteletts mit einer Nuss-Knoblauch-Sauce und Kartoffel-Sauerkraut-mix (Marinated lamb cutlets with a nut-garlic-sauce and potato-sauerkraut mix)


Die Zubereitung von Lammkoteletts kann man sehr vielseitig. Die Kombination mit der Nuss-Knoblauchsauce passt sehr gut. Dazu habe ich ein Kartoffel-Sauerkraut gemacht, das in den Niederlanden sehr beliebt ist.




Zutaten für die Lammkoteletts
1      EL
Pimentpulver
½     TL
Nelkenpulver
½     TL
Pfeffer, schwarz
¼     TL
Muskatnuss, gemahlen
1      EL
Kreuzkümmel, gemahlen
4      EL
Olivenöl
2      ST
Lorbeerblätter


4      EL
Olivenöl
1.5    kg


300   ml
Hühnerbrühe




Zubereitung von den Lammkoteletts
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Die Gewürzmischung vorbereiten und mit dem Lammfleisch gut vermischen.
In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die marinierten Lammkoteletts gut anbraten.
Die Hühnerbrühe zu den Lammkoteletts giessen und kurz aufkochen.
Die Lammkoteletts mit der Brühe auf ein Backblech geben.
Bei 180 Grad für ca. 50 Minuten garen.

Danach die Walnuss-Knoblauch-Sauce auf das Fleisch verteilen und nochmals 10 Minuten garen.
Die restliche Sauce zum Gericht servieren.









Zutaten für die Walnuss-Knoblauch-Sauce
1-2   ST
Toastbrot oder Weissbrot
50     g
Walnüsse, gemahlen
50     g
Haselnüsse, gemahlen
50     g
Mandeln, gemahlen
5      ST
Knoblauchzehen
200   ml
Olivenöl
1      ST
Zitrone, Saft

Salz

Pfeffer


Zubereitung von der Walnuss-Knoblauch-Sauce
Den Knoblauch in einem Mörser fein hacken und in den Hacker geben.
Das Brot in Wasser aufweichen, mit den Händen auspressen und zum Knoblauch geben.
Die gemahlenen Nüsse, Olivenöl und Zitronensaft hinzufügen und gut mixen.
Mit Salz und Pfeffer würzen.




Zutaten für den Kartoffel-Sauerkraut
500 g
Sauerkraut gekocht
900 g
Kartoffeln
1     TL
Salz
¼    TL
Pfeffer
½    TL
Muskat




Zubereitung vom Kartoffel-Sauerkraut
Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen. Danach das Kochwasser ausschütten.
Mit einem Kartoffelstampfer die Kartoffeln im Topf zerstossen.
Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Das Sauerkraut in einer Pfanne gut erhitzen und mit den Kartoffeln vermengen, bis eine homogene Masse entstanden ist.






Die knusprigen Lammkoteletts mit der überbackenen Nuss-Knoblauch-Sauce und dem Kartoffel-Sauerkraut harmonieren sehr gut zusammen.